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Ansichtskarte von Otelfingen: Friedhofweg 2-4 | 1912

Friedhofweg 2-4 | 1912


Der Vorgängerbau von 1786 war 1873 abgebrannt und wurde 1891 durch Jakob Schlatter-Meier zuerst als Wohnhaus und Schreinerei neu gebaut. 1895 kam an der südlichen Seite ein Anbau mit leicht geneigtem Dach dazu, um eine Handlung betreiben zu können. Diese wurde durch seine Frau Bertha Schlatter-Meier geführt. Mitte der 1990er-Jahre renoviert und weitgehend zu Wohnzwecken umgebaut. Trotzdem ein Gebäude von ortsbildprägendem Charakter, das im wesentlichen seinen ursprünglichen Charakter behalten hat.

Hinten links ist auf dem Schulhausareal noch die Transformatorenstation der EGO Elektrizitätsgenossenschaft Otelfingen mit ihrem „Glögglibaum“ zu erkennen. Von dieser Stelle aus versorgte man in der Anfangszeit der Elektrifizierung die Gebäude im Dorf mit Stromleitungen. Um 1914 wurde dieser Verteilermast abgebrochen.

Quelle(n)

  • Bannwart Kurt, Heimatkundliche Vereinigung Furttal, Mitteilungsheft Nr. 50/2021 (zur Handlung Schlatter)
  • Gebäude- und Brandkataster Otelfingen, Lagerbücher (im Staatsarchiv Zürich)
  • Günter Hans, Heimatkundliche Vereinigung Furttal, Mitteilungsheft Nr. 31/2002
  • 100 Jahre Elektrizitätsgenossenschaft Otelfingen, Jubiläumsbroschüre, 2008
  • Kommunales Inventar der Heimatschutzobjekte 2024